Peter C. Ruppert Preis für Konkrete Kunst |
In seiner künstlerischen Arbeit geht es Heijo Hangen weniger um das Einzelbild, sondern um die Arbeit in Reihen und Variationen. Daraus hat er für sich das Prinzip der „zeitversetzten Bildkombinationen“ entwickelt, das heißt, die Werke unterschiedlicher Schaffensphasen können zu stimmigen Ensembles als Gesamtkunstwerk zusammen präsentiert werden. Seine „zeitversetzten Bildkombinationen“ sind in ihrer Stringenz einzigartig und bei keinem anderen Künstler aus dem Bereich des Konkreten anzutreffen.
Über ein solches Ensemble von insgesamt zwölf Werken verfügt auch die Sammlung Peter C. Ruppert. Heijo Hangen gehört zu denjenigen Künstlern, deren Werke nach Anzahl und Bedeutung zu den Kernstücken der Sammlung gehören.
Das Preisgeld von 15.000 € wurde bereitgestellt durch die Stiftung Peter C. Ruppert. Der Preis wird in dreijährigem Turnus vergeben. Preisträger des Jahres 2008 war der französische Künstler Francois Morellet.
Der Festakt zur diesjährigen Preisverleihung fand am 24. November im Museum statt. Die Laudatio hielt Hans-Peter Riese, Kunsthistoriker und Journalist, seit 1968 Kunstkritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Hans-Peter Riese mit Rosemarie und Peter C. Ruppert

Preisträger Heijo Hangen