Ausstellungen und Termine im Überblick

Nur noch bis zum 25.01. ist die erste museale Einzelausstellung der Künstlerin Lena Schramm unter dem Titel „Fröhliche Freizeit und gute Laune durch Freude am Selbermachen“ im MiK zu sehen.
Ihr folgt im Februar die Sonderschau „Thomas Bayrle. Stadt, Land, alles im Fluss“ mit ikonischen Pop-Art-Werken zu Verkehr, Stadt und Bewegung – hochaktuell und eng mit dem Würzburger Lebensgefühl verknüpft.
Ab Mai geben die Neuerwerbungen der Gegenwartskunst in der Städtischen Sammlung Einblick in aktuelle Positionen und gesellschaftliche Fragestellungen unserer Zeit.
Im Juni folgt Teil 2 der Neupräsentation der Sammlung „Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ mit zentralen Werken der Konkreten Kunst in Europa.
Bis Juli bevölkern weiterhin die „Antennenvögel“ von Matthias Garff das Museumsfoyer.
Den Abschluss bildet im Herbst die große Retrospektive „Carl Grossberg. Sachlich – Magisch – Visionär“ zu einem der faszinierendsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit zwischen Technikvision und Magie.
Und auch die beliebten MiK-Veranstaltungen gehen 2026 in die nächsten Runden: WEIN+KUNST (20.03.), Kinderkulturfest (26.07.), Lange Kulturspeichernacht (24.10.) und Druckgrafikmarkt (6.12.)
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► Thomas Bayrle. Stadt, Land, alles im Fluss
► 28.02. bis 17.05.2026
Thomas Bayrle zählt zu den wichtigsten Künstlern der internationalen Pop-Art-Bewegung. Im MiK stehen Kunstwerke im Fokus, die sich mit dem Thema Verkehr auseinandersetzen. Gerade in Würzburg ist das ein relevantes Thema, an das hochaktuelle gesellschaftliche Diskurse über das Stadt-Land-Gefälle und eine „autogerechte“ Stadt anknüpfen können. In ihrer seriellen Kompositionsweise mit extrem dichtem Bildraum spiegeln die Bilder von Bayrle das Würzburger Lebensgefühl wider, das durch enge und eingeschränkte Wohn- und Bewegungsräume geprägt ist. Zur Ausstellung gibt es ein vielfältiges Begleitprogramm für Kinder und Erwachsene. ► Mehr erfahren.
► Neuerwerbungen der Gegenwartskunst
► ab 01.05.2026
Museumssammlungen müssen lebendig bleiben – und am Puls der Zeit. Das Sammeln von Gegenwartskunst gehört daher zu den ständigen Aufgaben. Und natürlich wollen wir auch zeigen, was neu ist! Im MiK ist daher ab dem 1. Mai in Raum 5 einiges zu entdecken: Werke der Künstlerinnen Lilo Emmerling, Monika Huber, Lena Schramm und Gülbin Ünlü sowie Fotografien von Christoph Naumann-Zimmer und Johanna Diehl thematisieren Fragen von Religiosität, Zivilcourage und existentieller Gefährdung, Schönheit und Wahrnehmung. Ausgewählte Werke werden im Rahmen von „Kunstaperitif“-Rundgängen vorgestellt. ► Mehr erfahren.
► Sammlung Peter C. Ruppert – Konkrete Kunst in Europa nach 1945
► Teil 2, ab 27.06.2026
Im Fokus des zweiten Teils der Neupräsentation der Sammlung Peter C. Ruppert in den Räumen 7 und 8 im Erdgeschoss des MiK stehen zum einen die legendären Werke der „Züricher Konkreten“. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Relief: Seine unterschiedlichen Aspekte wie malerisch-plastisch, Vielfarbigkeit, Multiperspektive und Durchbrechen der Fläche werden im lebendigen Dialog zwischen den Konkreten Künstler*innen dargestellt. Teil 1 der Neupräsentation wurde bereits im Dezember 2025 eröffnet. Teil 3 folgt Anfang 2027. ► Mehr erfahren.
► Antennenvögel. Matthias Garff
► bis 27.07.2026
Der Leipziger Bildhauer Matthias Garff (*1986) präsentiert im Foyer des Museums ein langfristig angelegtes Kunstprojekt: sieben Skulpturen heimischer und exotischer Singvögel – Bienenfresser, Kohlmeise, Kolibri, Goldammer, Amsel, Eichelhäher und Grünspecht. Diese „Antennenvögel“ sind überwiegend aus Fundstücken und Alltagsgegenständen der Überfluss- und Wegwerfgesellschaft zusammengesetzt. Jede Skulptur zeichnet sich durch eine eigene Haltung, Farbigkeit und Materialität aus. ► Mehr erfahren.
► Carl Grossberg. Sachlich – Magisch – Visionär
► 26.09.2026 bis 17.01.2027
Carl Grossberg (1894–1940) gehört zu den spannendsten Künstlern der „Neuen Sachlichkeit“. In Wuppertal-Elberfeld geboren, in Sommerhausen bei Würzburg lebend und arbeitend, machte der Künstler sich in den 1920er-Jahren einen Namen mit ungewöhnlichen, fast fotografisch genau wirkenden Stadt- und Dorfansichten. Zugleich avancierte er zum wichtigsten Maler von Industrie und Technik seiner Zeit. Dabei stellt er auch die Frage nach ihrer Beherrschbarkeit durch den Menschen – letzteres insbesondere in seinen „Traumbildern“. Die erste Retrospektive des Künstlers nach über 30 Jahren ist eine Kooperation mit dem Von der Heydt-Museum Wuppertal
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