Neupräsentation der Sammlung PETER C. RUPPERT

Pressemitteilung vom 28.11.2025: Erster Teil der Neupräsentation der Ruppert-Sammlung für Konkrete Kunst

  • Die Sammlung „Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ zählt weltweit zu den bedeutendsten Beständen Konkreter Kunst
     
  • Teil 1 der Neupräsentation widmet sich den Anfängen der Konkreten Kunst in Paris sowie der Konkreten Fotografie
     
  • Presserundgang am Donnerstag, 11. Dezember 2025, um 11 Uhr ► Hier anmelden
  • Eröffnung am Freitag, 12. Dezember 2025, um 19 Uhr
  • Pressemitteilung (PDF) ► Pressebilder zum Download

Würzburg, 28. November 2025 • Gemeinsam mit seiner Ehefrau Rosemarie (1944–2024) baute Peter C. Ruppert (1934–2019) eine der wichtigsten internationalen Kunstsammlungen zur Konkreten Kunst auf. Seit 2002 wird die Privatsammlung „Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945“ im Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg gezeigt. Nun wird sie erstmals seit über zehn Jahren neu präsentiert: Über 300 Gemälde, Fotografien und Skulpturen finden – unter Berücksichtigung aktueller Forschungsperspektiven – einen neuen Platz. Gleichzeitig modernisiert das MiK in diesem Zusammenhang die Ausstellungsgestaltung, das Wegeleitsystem, die Titelschilder sowie Wandtexte und andere Vermittlungsprodukte, um ein ästhetisch zeitgemäßes Erscheinungsbild zu gewährleisten.

„Meeting Point Paris“ – Auftakt der Neupräsentation ab 13. Dezember 2025

Angesichts dieses Umfangs erfolgt die vollständige Neupräsentation der Sammlung in drei aufeinanderfolgenden Etappen, die etagenweise neu eröffnet werden. 

Im Fokus des ersten Teils der Neupräsentation stehen ab dem 13.12.2025 die grenzübergreifenden Netzwerke der Künstler*innen dieser Kunstrichtung unter dem Motto „Meeting Point Paris“. Denn nach 1945 war Paris das internationale Kunstzentrum für eine neue Generation von Kunstschaffenden, deren Lebenserfahrungen durch Krieg, Flucht und Ausgrenzung geprägt wurden. Ihr Anspruch war es, eine auf geometrischen Grundformen beruhende abstrakte Malerei als Universalsprache zu entwickeln. Sie sollte länderübergreifend dem Denken in Nationalismen, das zu zwei Weltkriegen geführt hatte, entgegenwirken. Mit über 40 hochkarätigen Kunstwerken wird dieses wichtige Kapitel zu den Anfangsjahren der Konkreten Kunst in einem Sammlungsraum des Würzburger Museums eindrucksvoll veranschaulicht.

Ein Sondergebiet der „Sammlung Peter C. Ruppert“, dem zu neuer Geltung verholfen werden soll, ist die Konkrete Fotografie. In Kombination mit Lichtskulpturen wird der Reichtum fotografischer Positionen der Ruppert-Sammlung kompakt präsentiert. Die Entwicklung der Konkreten Fotografie – von den Pionierarbeiten der 1940er-Jahre bis zu aktuellen Arbeiten des 21. Jahrhunderts – wird dabei vollständig nachgezeichnet.

Ausstellungseröffnung am 12. Dezember 2025

Das MiK lädt herzlich zur feierlichen Eröffnung der ersten Etappe der Neupräsentation ein. Die öffentliche Vernissage findet am Freitag, den 12. Dezember 2025, statt. Der Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn um 19 Uhr. Es sprechen Sandra Vorlova (Bürgermeisterin der Stadt Würzburg), Marcus Andrew Hurttig (Direktor des MiK) und Dieter Ronte (Vorstand der Stiftung Peter C. Ruppert. Konkrete Kunst in Europa nach 1945). Die Redebeiträge werden in Gebärdensprache übersetzt.

Der Eintritt ist den ganzen Abend über frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Anzahl der Sitzplätze ist jedoch begrenzt. Nach der feierlichen Eröffnung können die Ausstellungsräume bis zur späten Stunde besucht werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei Getränken ins Gespräch zu kommen. Die Erlöse des Getränkeverkaufs kommen dem MiK zugute. 

kulturspeicher.de


GEMEINSAMER PRESSERUNDGANG

Das MiK lädt für Donnerstag, den 11. Dezember 2025 um 11 Uhr zu einem Presserundgang durch die Ausstellung ein. ► Hier anmelden.


PRESSEMATERIAL

Pressematerial: Pressetexte und Bildmaterial zum Download online unter kulturspeicher.de/presse.


Über das MiK: Das Museum im Kulturspeicher Würzburg (MiK) ist die Nachfolgeinstitution der 1941 im Auftrag der damaligen NS-Stadtregierung gegründeten Städtischen Galerie. 2002 zog das Museum in den Kulturspeicher am Alten Hafen um. Das MiK sammelt, präsentiert, vermittelt und erforscht die Kunst vom 19. bis 21. Jahrhundert. Hervorzuheben sind die Werke des deutschen Impressionismus und im Bereich der modernen Kunst die umfangreichen Werkgruppen der Künstlerinnen Emy Roeder und Gertraud Rostosky. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Konkrete Kunst der Privatsammlung Peter C. Ruppert, die sich als Dauerleihgabe im MiK befindet. Die Gründungsgeschichte des Museums verpflichtet, ein Kunst- und Kulturstandort zur Stärkung und Bildung von demokratischen Grundwerten zu sein. Den Ausgangspunkt bildet hierfür die kritische Auseinandersetzung mit der Sammlung, die aus verschiedenen Perspektiven hinterfragt werden soll. • kulturspeicher.de

Öffnungszeiten: Dienstag 13–18 Uhr • Mittwoch bis Sonntag 11–18 Uhr • montags geschlossen. Abends im Museum: Einmal monatlich – immer am dritten Donnerstag – öffnet das MiK bis 21 Uhr. Die längere Öffnung gilt auch an Feiertagen, die auf einen Donnerstag fallen. Feiertage: Das MiK ist geschlossen an Heilig Abend, am 1. Weihnachtsfeiertag, an Silvester sowie am Faschingsdienstag. An allen anderen Feiertagen ist das Museum von 11 bis 18 Uhr geöffnet – auch an Feiertagen, die auf einen Montag fallen.

Eintrittspreise: 5 € • 3 € ermäßigt * • Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V. haben freien Eintritt. • Der erste Sonntag im Monat ist für Alle eintrittsfrei!

* Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, FSJler*innen, BFDler*innen über 18 Jahre, Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen (mit Nachweis), Inhaber*innen der Ehrenamtskarte, Menschen mit Behinderung • Gruppen ab 20 Personen

Museum für alle: Alle Ausstellungsflächen des Museums sind barrierefrei erreichbar. Hörbeeinträchtigte können mittels eines Gruppenführungssystems mit Induktionsschleife an den Führungen teilnehmen. Ein Rollstuhl und ein Buggy stehen für Ihren Besuch zur Verfügung. Mit der BFW-Smartinfo-App werden Besucher*innen mit und ohne Beeinträchtigungen durch das Museum begleitet. Sie kann kostenlos im Google Play Store und im Apple App Store heruntergeladen werden. 

Verkehrsanbindung: Das Museum liegt am Alten Hafen in der Nähe von CinemaxX und Congress Centrum. Vom Hauptbahnhof oder dem Marktplatz in der Innenstadt ist das MiK in ca. 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Mit der Straßenbahn führen die Linien 2 und 4 bis zur Haltestelle „Congress Centrum“. Von dort sind es ca. 5 Minuten Fußweg bis zum Museum. Direkt vor dem Kulturspeicher halten die Buslinien 12 und 13, die vom Busbahnhof am Hauptbahnhof abfahren. Auch Busse der Linien 11, 19, 27 steuern den Kulturspeicher an. Von der Residenz über die Juliuspromenade führt von April bis November die „Kulturlinie Würzburg“ (Linie 9). Diese fährt alle 30 Minuten zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten; natürlich auch zum Museum im Kulturspeicher. • Mehr Informationen online auf wvv.de oder vvm.de. • Parkmöglichkeiten: In unmittelbarer Nähe des Museums liegt das Parkhaus CinemaxX/Alter Hafen. 

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