Zum 150. Geburtstag von Gertraud Rostosky
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Zum 150. Geburtstag von Gertraud Rostosky
- Würdigung einer außergewöhnlichen Künstlerin.
- Vortrag von Anna Wolfesberger am Donnerstag, 22. Januar 2026 um 18 Uhr im Museum im Kulturspeicher (MiK) / Eintritt frei.
Würzburg, 19. Januar 2026. Anlässlich des 150. Geburtstags der Künstlerin Gertraud Rostosky laden das Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg und der Frankenbund am Donnerstag, 22. Januar, um 18 Uhr zu einem öffentlichen Vortrag ein. Unter dem Titel „Gertraud Rostosky. Zum 150. Geburtstag“ würdigt die Kunsthistorikerin Anna Wolfesberger Leben und Werk einer außergewöhnlichen Persönlichkeit des Würzburger Kunstlebens im frühhen 20. Jahrhundert. Der Eintritt ist frei.
Gertraud Rostosky (1876-1969) nahm als Künstlerin und Netzwerkerin eine besondere Stellung in der Kunstszene ihrer Zeit ein. Anlässlich ihres 150. Geburtstags am 7. Januar 2026 beleuchtet Anna Wolfesberger, die derzeit an einer Dissertation über Rostosky arbeitet, deren künstlerischen Werdegang und vielfältiges Wirken.
Im Mittelpunkt des Vortrags stehen die wichtigsten Lebensstationen Rostoskys: ihre frühe Ausbildung in Dresden, München und Paris, prägende Aufenthalte in Italien und Berlin sowie ihr späteres Wirken in Würzburg. Dabei wird sowohl ihr malerisches Œuvre als auch ihre Bedeutung innerhalb regionaler und überregionaler Künstlernetzwerke vorgestellt.
Nach ihrer Studienzeit etablierte Gertraud Rostosky auf dem elterlichen Hofgut „Zur Neuen Welt“ auf dem Nikolausberg einen lebendigen Treffpunkt für Kunstschaffende. Zu ihren Weggefährten und Gästen zählten unter anderem die Maler Erich Heckel, Otto Modersohn und Hans Purrmann, mit denen sie auch in Würzburg zusammenarbeitete. Durch ihren außergewöhnlichen Lebensweg und ihr vielseitiges Engagement leistete Rostosky einen bedeutenden Beitrag zur Kunst ihrer Heimatstadt.
Werke von Gertraud Rostosky sind selbstverständlich auch in der Städtischen Sammlung des MiK vorhanden, eine Auswahl davon ist dauerhaft im Museum zu sehen.
Auf einen Blick
- Gertraud Rostosky. Zum 150. Geburtstag
- Vortrag von Anna Wolfesberger
- Termin: Donnerstag, 22. Januar, 18 Uhr
- Ort: Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg
- Oskar-Laredo-Platz 1, 97080 Würzburg
- Eintritt: frei
kulturspeicher.de / frankenbund.de
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Über das MiK: Das Museum im Kulturspeicher Würzburg (MiK) ist die Nachfolgeinstitution der 1941 im Auftrag der damaligen NS-Stadtregierung gegründeten Städtischen Galerie. 2002 zog das Museum in den Kulturspeicher am Alten Hafen um. Das MiK sammelt, präsentiert, vermittelt und erforscht die Kunst vom 19. bis 21. Jahrhundert. Hervorzuheben sind die Werke des deutschen Impressionismus und im Bereich der modernen Kunst die umfangreichen Werkgruppen der Künstlerinnen Emy Roeder und Gertraud Rostosky. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Konkrete Kunst der Privatsammlung Peter C. Ruppert, die sich als Dauerleihgabe im MiK befindet. Die Gründungsgeschichte des Museums verpflichtet, ein Kunst- und Kulturstandort zur Stärkung und Bildung von demokratischen Grundwerten zu sein. Den Ausgangspunkt bildet hierfür die kritische Auseinandersetzung mit der Sammlung, die aus verschiedenen Perspektiven hinterfragt werden soll.
kulturspeicher.de
Öffnungszeiten: Dienstag 13–18 Uhr, Mittwoch bis Sonntag 11–18 Uhr, montags geschlossen. Abends im Museum: Einmal monatlich – immer am dritten Donnerstag – öffnet das MiK bis 21 Uhr. Die längere Öffnung gilt auch an Feiertagen, die auf einen Donnerstag fallen. Feiertage: Das MiK ist geschlossen an Heilig Abend, am 1. Weihnachtsfeiertag, an Silvester sowie am Faschingsdienstag. An allen anderen Feiertagen ist das Museum von 11 bis 18 Uhr geöffnet – auch an Feiertagen, die auf einen Montag fallen.
Eintrittspreise: 5 €, 3 € ermäßigt*. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Freundeskreis Kulturspeicher Würzburg e.V.
haben freien Eintritt. Der erste Sonntag im Monat ist für Alle eintrittsfrei!
* Ermäßigungen gelten für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, FSJler*innen, BFD-ler*innen über 18 Jahre, Teilnehmende an Weiterbildungsmaßnahmen (mit Nachweis), Inhaber*innen der Ehrenamtskarte, Menschen mit Behinderung, Gruppen ab 20 Personen.
Museum für Alle: Alle Ausstellungsflächen des Museums sind barrierefrei erreichbar. Hörbeeinträchtigte können mit einem Gruppenführungssystem an den Führungen teilnehmen. Ein Rollstuhl und ein Buggy stehen für den Besuch zur Verfügung. Mit der MiK-eigenen Smartphone-App werden Besuchende mit und ohne Beeinträchtigungen durch das Museum begleitet. Diese kann kostenlos im Google Play Store
und im Apple App Store
unter dem Suchbegriff „Museum im Kulturspeicher“ heruntergeladen werden.
Verkehrsanbindung: Das Museum liegt am Alten Hafen in der Nähe von CinemaxX und Congress Centrum. Vom Hauptbahnhof oder dem Marktplatz in der Innenstadt ist das MiK in ca. 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Mit der Straßenbahn führen die Linien 2 und 4 bis zur Haltestelle „Congress Centrum“. Von dort sind es ca. 5 Minuten Fußweg bis zum Museum. Direkt vor dem Kulturspeicher halten die Buslinien 12 und 13, die vom Busbahnhof am Hauptbahnhof abfahren. Auch Busse der Linien 11, 19, 27 steuern den Kulturspeicher an. Von der Residenz über die Juliuspromenade führt von April bis November die „Kulturlinie Würzburg“ (Linie 9). Diese fährt alle 30 Minuten zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten; natürlich auch zum Museum im Kulturspeicher. Mehr Informationen online auf wvv.de
oder vvm.de
. Parkmöglichkeiten: In unmittelbarer Nähe des Museums liegt das Parkhaus CinemaxX/Alter Hafen.
