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15. März: 11.15 Uhr: Öffentliche Sonntagsführung: Wolfgang Gurlitt "Zauberprinz"

Rudi Held

Führungsentgelt: 7.00 Euro zzgl. Eintritt

Wolfgang Gurlitt war eine schillernde Persönlichkeit. Der Cousin des durch den Schwabinger Kunstfund berühmt gewordenen Hildebrand Gurlitt war der Sohn eines bekannten Berliner Kunsthändlers. In jungen Jahren übernahm er das Geschäft und fiel durch seine Förderung junger Künstler wie Max Pechstein oder Jeanne Mammen ebenso auf wie durch seinen exzentrischen Lebensstil. In der NS-Zeit profitierte er trotz seiner teilweise jüdischen Herkunft vom Handel mit enteigneten Kunstgütern. Einige davon landeten in der Städtischen Sammlung der Stadt Würzburg, mit deren Gründungsdirektor Heiner Dikreiter Gurlitt befreundet war.

Munch, E. Bildnis des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt, 1912

Nach dem Krieg gründete er mit Beständen seiner eigenen Kunstsammlung das Kunstmuseum Linz, heute LENTOS. Die Ausstellung zeichnet Gurlitts Engagement für junge Künstler ebenso nach wie seine Verstrickung in den NS-Kunstraub und die engen Verbindungen zu Würzburg. Schließlich stellt sie mit zahlreichen Werken von Künstlern wie Lovis Crointh, Max Liebermann, Oskar Kokoschka oder Alfred Kubin auch den Sammler Wolfgang Gurlitt vor. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem LENTOS Museum Linz.

Ferdinand von Lütgendorff-Leinburg: Dame vor dem Spiegel (Frau von Muhr), 1834. Erworben am 4.7.1942 bei der Galerie Wolfgang Gurlitt, Berlin


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