Gertraud Rostosky. Zum 150. Geburtstag

Vortrag von Anna Wolfesberger.

  • Donnerstag, 22. Januar, 18 Uhr
  • Eintritt frei 

Sie war eine Ausnahme-Frau in Würzburg im frühen 20. Jahrhundert: Als Künstlerin ebenso wie als Netzwerkerin nimmt Gertraud Rostosky eine wichtige Position im Würzburger Kunstleben ihrer Zeit ein. Anlässlich ihres 150. Geburtstags am 7. Januar 2026 würdigt Anna Wolfesberger, die zur Zeit an einer Dissertation über die Künstlerin arbeitet, ihr Leben und Werk.

Im Mittelpunkt ihres Vortrags am 22.01. im MiK stehen Rostoskys wichtigste Lebensstationen: Von der frühen Ausbildung in Dresden, München und Paris über prägende Aufenthalte in Italien und Berlin bis hin zu ihrem Wirken in Würzburg werden ihr künstlerischer Werdegang und ihr malerisches Œuvre beleuchtet. 

Gertraud Rostosky, Selbstbildnis von 1939 © MiK Würzburg, Foto:
Gertraud Rostosky, Selbstbildnis von 1939 © MiK Würzburg, Foto: Andreas Bestle.

Darüber hinaus baute sich Gertraud Rostosky über die Jahre hinweg ein großes Netzwerk in auch überregionalen Künstlerkreisen auf und etablierte nach ihrer Studienzeit auf dem elterlichen Hofgut, dem „Gut zur Neuen Welt“ auf dem Nikolausberg, einen lebendigen Treffpunkt für Kunstschaffende. Zu ihren vielfältigen Weggefährten und Besuchenden der „Neuen Welt“ zählen unter anderem die Maler Erich Heckel, Otto Modersohn und Hans Purrmann, mit denen Rostosky auch in Würzburg zusammenarbeitete. Durch ihren außergewöhnlichen Lebensweg sowie ihr vielschichtiges künstlerisches Engagement leistete Gertraud Rostosky einen bedeutenden Beitrag zur Kunst ihrer Heimatstadt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Frankenbundexterner Link. Der Eintritt ist frei!

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