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Das Originalgemälde zu "Ein monstermäßiges Abenteuer" (10. Hörspiel)

Otto Modersohn, Wertheim - Weißer Turm an der Hofhaltung, 1924

Otto Modersohn, Weißer Turm an der Hofhaltung, 1924

Otto Modersohn – bekannt als Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede – wurde am 22. Februar 1865 in Soest geboren. Er heiratete drei Mal und hatte vier Kinder. Mit seiner dritten Frau reiste Otto Modersohn sehr viel, unter anderem mehrfach nach Franken.
Seine erste Reise fand 1916 statt und führte ihn auch nach Würzburg. Nach Wertheim kam er zum ersten Mal 1922. 1924 reiste Modersohn erneut nach Würzburg, wo er Gast bei Gertraud Rostosky auf ihrem Gut „Zur Neuen Welt“ war. Von dort ging es weiter nach Wertheim. Diesen Aufenthalt bezeichnete er selbst als wunderschöne Zeit, sowohl menschlich als auch künstlerisch. Auf dieser Reise malte er auch das Bild „Wertheim – Weißer Turm an der Hofhaltung“. Hier entwickelte Modersohn eine neue Maltechnik, da er auf der Reise keine Leinwände mehr hatte. Deshalb präparierte er Nessel mit Leim und Weimargrund und benutzte dies als Maluntergrund.
Otto Modersohn malte mehrere Bilder mit der Umgebung um den Weißen Turm der Hofhaltung in Wertheim, welche ein ehemaliges Fürstenhaus war. Auf dem Bild dominieren grüne Farbtöne, die in zahlreichen Varianten auftreten. Im Vordergrund sind die Töne kräftiger, werden aber immer mehr abgeschwächt, so dass im Hintergrund nur noch ein gedämpftes Grün zu sehen ist. Die Täne scheinen durchsichtig, so dass ein aquarell-ähnlicher Ausdruck entsteht.
Die Malerei wirkt weich und geschmeidig, wie Samt und Seide, eher geträumt als gemalt.
Als Otto Modersohn 1936 die Sehkraft eines Auges verlor, malte er nur noch vertraute Landschaften. Sieben Jahre später starb Modersohn in Fischerhude.


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